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Ministranten Ausflug

19.08.2017 - Impressionen vom Ministranten-Ausflug ins Zeppelinmuseum nach Friedrichshafen

 


Ministrantenreise nach München (2016)

Kurz vor Ende der Herbstferien reisten die älteren Ministranten zu einer dreitägigen Reise nach München. Der Besuch von verschiedenen Sehenswürdigkeiten stand dabei im Mittelpunkt.
Der Fernbus brachte uns am Donnerstag in die Bayrische Landeshauptstadt. Nach dem Bezug der Zimmer im Hostel führte der Weg direkt in das belebte Zentrum der Stadt zwischen Stachus und Viktualienmarkt. Die Eindrücke waren zahlreich und vielfältig: imposante Bauwerke, zahlreiche flanierende Menschen, kleinere Kundgebungen von unterschiedlichem Inhalt, Geschäfte von grossen Labels und der kleine Marktstand mit Käse, Blumen oder Glacé. Bei letzterem machten wir dann einen verdienten Halt. Mit einem abendlichen Spaziergang und dem Abendessen im Stadtteil Schwabing ging der erste Tag zu Ende.
Der nächste Tag führte uns  zunächst in die Bavaria Filmstadt, wo auf einer Führung die ausgedienten Filmsets zu sehen und die Geschichten über deren Verwendung in Kinofilmen   zu hören waren. So führte der Weg durch das nachgebaute U-Boot aus dem Film „das Boot“ oder in das Dorf Flake aus den Wicki-Filmen. Es gab aber auch immer wieder die Möglichkeit, sich selber als Fernsehstar zu fühlen, indem eine Sequenz in der Kulisse von „Sturm der Liebe“ oder als Wettermoderator gedreht werden durfte. Dabei wurde klar, dass es am Fernseher einfach aussieht vor einer Kamera zu agieren, als es in Wirklichkeit ist. Den Nachmittag verbrachten wir im Deutschen Museum, sei es auf den Spuren des Bergbaus oder der Astrologie. Ein gemeinsamer Kinobesuch  rundete den eindrücklichen Tag ab.

Den Letzten Tag in München begannen wir  mit dem Gottesdienst im Mariendom, um anschliessend in den Olympiapark zu fahren, dort wo vor über 40 Jahren die Olympischen Spiele ausgetragen wurden. Höhepunkt war natürlich der Besuch auf dem 200m hohen Olympiaturm, von wo aus der Blick über die ganze Stadt möglich war. Mit einem Spaziergang durch einen Teil des Geländes, dem Besuch der Ausstellung von neuen Modellen eines Automobilherstellers und einer kleinen Shoppingtour gingen die drei Tage bereits wieder zu Ende und wir durften (mussten) mit vielen Erlebnissen und Eindrücken die Heimreise antreten.



Zu Besuch im Mittelalter und bei einer süssen Versuchung (2016)

Mitte August waren unsere Ministranten auf Reisen, diese führte sie in die Region Lenzburg, wo zunächst das Schloss besichtigt und später der Schokoladenfabrik ein Besuch abgestattet wurde.

Früh am Morgen machte sich die Reisegruppe vom Bahnhof Sulgen aus auf den Weg Richtung Lenzburg. Das Wetter meinte es gut, als die Minis zum Schloss liefen, über 330 Stufen mussten erklommen werden, um in den mittelalterlichen Innenhof zu gelangen. Dort erwartete uns bereits die Magd Martha, um den Rundgang durchs Schloss zu begleiten. Im grossen Rittersaal, im Gefängnis und in den Wohnräumen aus den verschiedenen Zeitepochen und Bewohnern des Schlosses erfuhren die Ministranten spannendes aus der Welt der Ritter und Edelleute, aber auch von Königinnen oder gar Polarforscher, die ebenfalls dort wohnten. Mit vielen Eindrücken machte sich die Reisegruppe auf den Weg zurück in Städtchen zum Mittagessen. Am Nachmittag stand der Besuch der Schokoladenfabrik Frey in Buchs auf dem Programm. Zunächst durften alle je zwei Tafeln Schokoladen gestalten und verzieren. Mit zahlreichen Zutaten und Dekorationsmaterial konnte die Schoggi nach Belieben kreiert werden, die Phantasie kannte dabei keine Grenzen. Mit einem Rundgang, bei der die Herstellung von Schokolade genau erklärt wurde, und einem Laufbahn voller Schokoladenprodukte, die probiert werden durften, wurde der Besuch abgerundet. Müde, aber voller Eindrücke und zwei persönlichen Tafeln Schokolade im Gepäck machten sich die Ministranten wieder auf den Heimweg. Und manch einer träumte davon, gleich in der Schokoladenfabrik wohnen zu können.



Den Papst zum Greifen nahe erlebt (2014 )

In der 2. Woche der Herbstferien reisten 30 Ministrantinnen und Ministranten mit ihren Begleitpersonen nach Rom. Die drei Tage in der „ewigen Stadt“ waren voll mit Eindrücken von den historischen und religiösen Orten. Höhepunkt war aber sicher die Audienz mit dem Papst sowie der Blick auf den nahe vorbeifahrenden Franziskus.

Am Sonntagmorgen früh war die ganze Reisegruppe bereit für die Zugfahrt nach Rom, die Vorfreude war spürbar. Bereits am frühen Abend kam die Schar pünktlich in Rom an. In der Zwischenzeit war noch eine weitere Begleitperson zugestiegen, der ehemalige Schweizergardist Fabian Hutter begleitete die Gruppe und hatte einige besondere Anlässe vorbereitet. Nach dem Bezug der Zimmer führte ein erster Abendspaziergang zum Trevi-Brunnen, der wegen Bauarbeiten aber nur bedingt zu sehen war. Dennoch flogen traditionell einige Münzen in den leeren Brunnen, in der Hoffnung dass der Wunsch in Erfüllung geht.

Der Montag stand dann ganz im Zeichen der Sehenswürdigkeiten in Rom: Kolosseum, Forum Romanum, Engelsburg und Pantheon. Der Weg führte schliesslich zum Petersplatz, wo ein erster Eindruck über das Zentrum der kath. Kirche weltweit gewonnen werden kann. Das sommerlich heisse Wetter brachte zwar alle zum Schwitzen, aber die Orte hinterliessen bleibende Eindrücke. Den Abend verbrachte die Gruppe in der Stadt und genoss das römischen Flair sowie die aufdringlichen Strassenverkäufer.

Der Vatikan selber war dann Mittelpunkt des zweiten Reisetages. Durch die Beziehungen des ehemaligen Gardisten erwarteten drei aktive Schweizergardisten, im Anzug, die Ministranten auf dem Petersplatz und führten die Gruppen durch die vatikanischen Gärten. Diese Möglichkeit haben andere Gruppen in der Regel nicht und so genossen die Jugendlichen den Rundgang, der unter dem Wohnhaus des ehemaligen Papstes Benedikt endete. Nun stand der Blick in die Waffenkammer der Schweizergarde auf dem Programm, ebenfalls etwas, das nur ausnahmsweise möglich war. Die alten Waffen und Uniformen, die aber teilweise noch im Gebrauch sind, faszinierten alle, insbesondere die Jungs, die laut darüber nachdachten, auch in die Garde einzutreten.

Schliesslich war am Mittwoch die Audienz auf dem Petersplatz auf dem Programm, tausende von Menschen hatten sich versammelt, die Minis aus Sulgen hatten einen Platz ganz vorne erhalten. Der Papst begann zwar gut 45 Minuten zu früh die Begegnung mit den Gläubigen, fast wäre die Gruppe zu spät gekommen. Nach der Ansprache zu den Menschen nahm sich der Papst viel Zeit, einzelne Personen zu begrüssen. Schliesslich konnte auch der ehemalige Gardist, dank seiner Beziehungen, zum Papst gehen und ihn persönlich begrüssen, unter dem Jubel der Ministranten aus Sulgen. Das Warten hatte sich dann gelohnt, keine 2 Meter von der Gruppe entfernt fuhr der Papst vorbei. Die Emotionen waren tief in diesem Moment. Mit einem gemütlichen Abend in Trastevere wurde die Rom-Reise abgeschlossen und die Rückkehr in die Schweiz konnte am Donnerstag mit vielen Eindrücken angetreten werden. Es stand fest, die Reise würde wiederholt, wenn sich mindestens drei der Ministranten zur Schweizergarde verpflichten würden.

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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