Pastoralraum
Aktuell
Januar
05.01. Sternsingeraktion Bürglen + Erlen
06.01. Sternsingeraktion in Sulgen
11.01. Family Sunday, Weinfelden
13.01. Offener Mittagstisch, Weinfelden
18.01. Ökum. Taizè-Abend, Weinfelden
23.01. Trauercafé, Weinfelden
Februar
07.02. Gottesdienst und Bibelübergabe 6.Klasse, Berg
08.02. Gugge-Gottesdienst, Weinfelden
10.02. Offener Mittagstisch, Weinfelden
11.02. SELA – Stille & Gebet Weinfelden
14.02. Kinderfasnacht Jubla Sulgen
21.02. Musikalische Vesper , Weinfelden
22.02. kultur.religion, Kapelle Heldswil
25.02. Meditation zum Hungertuch, Sulgen
März
01.03. Kanzeltausch nim Pastoralraum
04.03. Meditation zum Hungertuch, Sulgen
06.03. Weltgebetstag der Frauen, Weinfelden, Sulgen, Erlen, Bürglen, Berg
10.03. Offener Mittagstisch
11.03. Meditation zum Hungertuch, Sulgen
13.03. Theater: „Der Mittler“, Sulgen
14.03. spiritpoint, Weinfelden
15.03. Ökum. Taizé-Abend, Weinfelden
22.03. Kirchgemeindeversammlung Berg


David Roth
Freiestrasse 13
8570 Weinfelden
078 /232 73 36
d.roth@katholischweinfelden.ch
Martin Kohlbrenner, Pastoralraumleiter
Rebbergstr. 14, 8583 Sulgen
071 640 00 84
martin.kohlbrenner@bluewin.ch
Mathew Varughese, leitender Priester Pastoralraum
Freiestr. 15
079 897 01 81
m.varughese@katholischweinfelden
Martin Kohlbrenner, Pastoralraumleiter/Gemeindeleiter Sulgen
Mathew Varughese, leitender Priester Pastoralraum
Armin Ruf, Gemeindeleiter Weinfelden
Dominik Bucher, Gemeindeleitung Berg
Angela Bucher, Gemeindeleiterin Berg
Martin Kohlbrenner (Vorsitz)
Mathäus Varughese
Benjamin Kalotaj (Sulgen)
Sonja Hengartner (Sulgen)
Stefan Wick (Berg)
Judith Südle (Berg)
Dominik Bucher (Berg)
Armin Ruf (Weinfelden)
Beat Curau (Weinfelden)
Wir werden hier demnächst über unser «neues» Trauercafé infomieren.
Pastoralraum Thurgau Mitte 2025
Es isch einfach soooo schön!
Die Seniorenferien in Flims fanden vom 31.August bis 5. September in Flims im Hotel Cresta statt. Wenn eine Gruppe in ein paar Tagen zusammenwächst und man sich darin wohl fühlt, ist es ein Geschenk.
Selbstverständlich sind die Organisation, das Wetter, das Programm, die Kulinarik und die Infrastruktur eines Hotels wichtige Faktoren, damit Ferien gelingen. Aber dass es harmonisch, entspannt, liebevoll und fröhlich untereinander ist, kann durch niemanden organisiert werden. Alle Beteiligten sind dafür in gewisser Weise zuständig. Und genau das war in diesen Tagen spürbar.

Es freut mich sehr, dass auch die 12. Seniorenferien geglückt sind. Das ist gelebte Kirche, weil Menschen im Alter nicht mehr (so gut) alleine verreisen können und es doch hin und wieder so gerne tun. Von den 21 Teilnehmenden sind, ausser einem Paar, alle verwitwet oder alleinstehend.
Wie gut Gemeinschaft tut, erleben sie in diesen Tagen. Gemeinsam essen, wandern oder spazieren, etwas besichtigen, spielen, reden, singen, lachen, beten…einfach mal ein paar Tage von morgens bis abends in Gemeinschaft sein, ein Programm zu haben, ohne dass sie etwas organisieren müssen, bringt Schwung und schenkt neuen Lebensmut. „Mir tut mein Knie diese Woche viel weniger weh! Wie kommt denn das? Wohin hat sich der Schmerz verzogen?“
Menschen brauchen Menschen, das Alter spielt da keine Rolle.
In diesem Sinn danke ich allen Gästen für die Teilnahme und ganz besonders Bernadette Schwarz und Martina Mücke für die tolle Begleitung und Mithilfe.
Ich wünsche mir sehr, dass die Seniorenferien im Pastoralraum Mitte Thurgau weiterleben. Mit Martina Mücke wurde eine wunderbare Nachfolgerin gefunden, ich bin überzeugt, dass es gut weitergeht.
Weinfelden, 19.09.2025
Ursi Häfner-Neubauer

15.06.2025

Am Montagmorgen, dem 7.10. ,machte sich eine 17- köpfige Reisegruppe aus dem Pastoralraum auf den Weg ins Burgund. Der Ausgangspunkt unserer Reise war die alte Weinstadt Beaune. in der das Hôtel Dieu, ein Spital für die Landbevölkerung, sich befindet. Es wurde gegründet zu Zeiten des Hundertjährigen Krieges und war ein Ausweis christlicher Diakonie im Mittelalter. Bis nach dem zweiten Weltkrieg wurden dort Kranke gepflegt, insbesondere jene, die ohne finanzielle Mittel waren.


Von Beaune aus starteten wir Ausflüge nach Vezelay, dem Ausgangspunkt unzähliger Pilger auf dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela, ins Kloster Citeaux, dem Mutterkloster des Zisterzienserordens und nach Dijon, der Hauptstadt des Burgunds. Einer der Höhepunkte war der Besuch der Klosteranlage von Cluny, Ausgangspunkt der Cluniazenischen Reform und des kleinen Ortes Taizè, an dem jährlich tausende von Jugendlichen aus der ganzen Welt sich einfinden. Die Gemeinschaft wurde gegründet von Frerè Roger Schutz und umfasst heute über hundert Brüder aus aller Welt und allen christlichen Konfessionen. Dort verweilten wir eine Zeit und nahmen teil am Mittagsgebet der Brüder.
Das Burgund ist auch eine kulinarische Hochburg und eine Weingegend. Davon durften wir uns mehrfach überzeugen lassen bei vorzüglichen Abendessen im Hotel in Beaune und bei einer Weindegustation an der Côte d`Or.


Gutgelaunt traten wir am Samstag, 12.10. wieder den Heimweg an. Unterwegs machten wir Halt in Ronchamp und besuchten die berühmte Kapelle Notre- Dame du Haute.des Architekten Le Corbusier. Die Kapelle ist der Prototyp modernen Kirchenbaus und stiftete zahlreiche Architekten an, moderne Kirchen nach dem Vorbild von Ronchamp zu bauen, so auch die katholische Kirche in Sulgen.
Nach einem gelungenen Mittagessen in Ronchamp machten wir uns wieder auf den Weg und kamen am Samstagabend wohlbehalten in Weinfelden, Berg und Sulgen wieder an.
Martin Kohlbrenner
Wie eine grosse Familie!
Die Seniorenferien waren wie eine grosse Familie, die zusammen verreist und wunderschöne Tage miteinander verbringt. Die 11. Seniorenferien fanden in biblischer Gruppengrösse von 12 Personen in Murten statt. Man kam sich näher, konnte mit jedem und jeder ins Gespräch kommen, dadurch entstand ein enger Zusammenhalt.
Es gab viele Höhepunkte, wie die Fahrt auf den Chasseral, wo sich uns bei bestem Wetter die Berner- und Fribourgeralpen mit der Seelandschaft von oben präsentierte.
In Avenches, im Amphitheater fühlten wir uns zurückversetzt in die römischen Zeit, auf dem Mont Vully blickten wir über den Murtensee und in Lugnorre genossen wir in einem urchigen Restaurant das leckere Mittagessen.
Wenn bunte Schmetterlinge um einen herum tanzen, Flughunde und Kragentauben aus nächster beobachtet werden können, nachtaktive Tiere wie Faultiere, Greifstachler oder Erdferkel im Dunkeln herumhuschen, fasziniert und gruselt es einen gleichzeitig. Das erlebten wir im Papiliorama und Nocturama in Kerzers.
Auf der Drei-Seen-Schifffahrt Bieler- Neuenburger- Murtensee beeindruckte uns die schöne Landschaft und die Kanäle, die diese drei Seen miteinander verbinden und den Pegelstand regulieren können, wenn es Hochwasser gibt. Der Stedtlibummler führte uns auf bequeme Art an allen Sehenswürdigkeiten von Murten vorbei und durch den Stadtführer, der extra ins Hotel Murtenhof kam, erfuhren wir viel über die Geschichte von Murten.
Zum Gelingen der Seniorenferien trug auch das komfortable Hotel Murtenhof und Krone bei, das uns kulinarisch sehr verwöhnt hat und in allen Belangen sehr kunden- freundlich ist. Mit dem engagierten Chauffeur Niklaus Goetschi hatten wir ein grosses Glück. Er informierte uns während den Fahrten im Kleinbus bestens über die Geografie, Landwirtschaft und die Mentalität der Sprachgrenze in wunderschön passendem Bernerdialekt.
Am Abend gab es jeweils eine Abend Andacht und anschliessend vergnügten sich die Spielfreudigen beim Jassen und Spezial Elferaus.
Mathäus Varughese kam zwei Tage zu Besuch und hielt am Donnerstag eine Messe, was alle sehr erfreute.
Wie in einer grossen Familie fühlten wir uns! Wir genossen das gemeinsame Zusammensein, die Gespräche, die Erlebnisse und nicht zuletzt die Fröhlichkeit, die nur entsteht, wenn die Gruppe von gutem Geist erfüllt ist.
In diesem Sinn bedanke ich mich bei allen, die mitgekommen sind und dazu beigetragen haben, dass es auch dieses Jahr wunderschöne Seniorenferien gab. Ganz besonders bedankte ich mich bei Bernadette Schwarz, die mich großartig unterstützt und mitgewirkt hat.
Weinfelden, 08.10.2024
Ursi Häfner-Neubauer